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Keramikmuseum Westerwald
Deutsche Sammlung für Historische und Zeitgenössische Keramik
Lindenstraße 13
D - 56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 0049 - (0) 2624 94 60 10
Fax: 0049 - (0) 2624 94 60 120

MUSEUMSLEITUNG: MONIKA GASS

13 Lindenstraße
Höhr-Grenzhausen, RP, 56203
Germany

0049 - (0) 2624 94 60 10

Aktuelles

Ein Beitrag von DRF Deutschland Fernsehen : Keramikausstellung in Höhr-Grenzhausen

Sedat Mavili

Keramikausstellung in Höhr-Grenzhausen

AUSSTRAHLUNG: 20.3.2017 18:00 Uhr - 03:47 Min.

Am 02. April findet der Aktionstag "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" statt. Deshalb gibt es im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen eine Sonderausstellung zu bestaunen.

http://drf-tv.de/drf/mediatheken_api/mediathek_details/details_wwtv.de.jsp?video_id=7772

Ausstellungswettbewerb zum Museumsfest - Inspiration: Porzellan - Klassik und kreative Moderne in Porzellan

Sedat Mavili

Erneut schreibt das Keramikmuseum zum Museumsfest, das parallel zum Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen stattfindet, einen Wettbewerb aus, an dem sich wiederum alle Keramiker und Keramikerinnen beteiligen können. 2017 werden außerdem Gäste aus Jingdezhen chinesische Porzellane als Sonderpräsentation ausstellen! Klassische Formen, traditionelle Techniken, moderne Experimente und kreative Variationen sind in diesem Sommerwettbewerb willkommen.

Termin für die Ausstellungseröffnung ist Sonntag, der 11. Juni 2017 um 11:30 Uhr. An diesem Marktsonntag werden die durch eine Fachjury ausgewählten Arbeiten mit Preisen von je 500 Euro und einem Materialpreis ausgezeichnet. Bewerbungen bis zum 28. Mai 2017 an: kontakt@keramikmuseum.de  

Aufnahme in Immaterielles Kulturerbe: Töpfertradition Westerwälder Steinzeug in und um Höhr-Grenzhausen, Kannenbäckerland, sowie Breitscheid

Sedat Mavili

Seitdem die Menschen das Wissen besitzen, wie aus weichem Ton hart gebrannte Figuren oder Gefäße gefertigt werden können, haben sie Zeugnisse ihrer Kulturen hinterlassen. Heute liefern keramische Fundstücke wichtige Erkenntnisse zur Sozial-, Kunst- und Kulturgeschichte der Menschheit.

Im Westerwald und dessen Randzonen wie Breitscheid widmen sich heute fast 40 Werkstätten und Studios sowie bildungspolitisch und wirtschaftlich interessante Kooperationen im Bildungs- und Forschungszentrum Keramik in Höhr-Grenzhausen der Keramiktradition. Sie bieten diverse Ausbildungsplätze und stellen so eine Vermittlung an folgenden Generationen sicher. Gefertigt werden Gebrauchsgegenstände sowie Kunstobjekte. Dabei wird zum einen auf traditionelle Weise vorgegangen, indem der Ton an der Töpferscheibe gedreht und geformt, dann glasiert und schließlich gebrannt wird. Zum anderen werden neue kreative Techniken und Materialmischungen ausprobiert und neue Anwendungsbereiche für Keramik identifiziert.

Das Töpfer- und Hafnerhandwerk entwickelte sich im Westerwald aufgrund des reichen Tonvorkommens in der Region. Das Westerwälder Steinzeug wurde hoch gebrannt, war physikalisch belastbar und aufgrund der rissfreien Salzglasur hygienisch einwandfrei. In Zeiten ohne Kühlschränke wurde Westerwälder Steinzeug deshalb gerne verwendet, um z.B. Lebensmittel einzulegen. Heute wird Keramik beispielsweise in der Glas- und Stahlproduktion sowie in der Raumfahrttechnik verwendet.

Der Westerwald hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Keramikzentren Europas entwickelt. Der jährlich stattfindende Europäische Keramikmarkt und internationale Ausstellungen sowie Wettbewerbe im Keramikmuseum fördern einen internationalen Austausch. Das Töpferhandwerk wird so stets neu entdeckt und interpretiert.

Kontakt

Töpfereimuseum Breitscheid
Dr. Uwe Peters (1.Vorsitzender)
Im Enger 1
35767 Breitscheid
E-Mail: uwe.peters@symbio.de
Internet: www.zeitsprünge.de 

Keramikmuseum Westerwald
Monika Gass (Museumsleitung)
Lindenstr. 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Internet: www.keramikmuseum.de 

 

Südwestdeutscher Keramikpreis

Sedat Mavili

Südwestdeutscher Keramikpreis 2017
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

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