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Keramikmuseum Westerwald
Deutsche Sammlung für Historische und Zeitgenössische Keramik
Lindenstraße 13
D - 56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 0049 - (0) 2624 94 60 10
Fax: 0049 - (0) 2624 94 60 120

MUSEUMSLEITUNG: MONIKA GASS

13 Lindenstraße
Höhr-Grenzhausen, RP, 56203
Germany

0049 - (0) 2624 94 60 10

Aktuelles

KERAMIK EUROPAS – 14. Westerwaldpreis 2019

Sedat Mavili

Der Anmeldeschluss naht!

Die Ausschreibung des 14. Westerwaldpreises 2019 ist eröffnet ab dem 20. Oktober 2018.

Die Anmeldung ist ausschließlich online einzureichen.


Anmeldeschluss: 20. Januar 2019 - 24 Uhr

Hier geht es zum Onlineportal:

Jahresrückblick 2018 und Vorausblick

Sedat Mavili

Liebe Freunde des Keramikmuseums Westerwald,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr und wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019!

v.l.n.r. Museumsleiterin Dr. Nele van Wieringen, Enrico Eckhoff, Sedat Mavili, Bettina Keßler, Line Bast-Cerri, Hans-Jürgen Deblon, Grit Otto, Patricia Lackas, Dorothea Bonk, Annette Zeischka-Kenzler

v.l.n.r. Museumsleiterin Dr. Nele van Wieringen, Enrico Eckhoff, Sedat Mavili, Bettina Keßler, Line Bast-Cerri, Hans-Jürgen Deblon, Grit Otto, Patricia Lackas, Dorothea Bonk, Annette Zeischka-Kenzler


Highlights 2018

Das Jahr 2018 fing mit der Verabschiedung von Frau Monika Gass in den wohlverdienten Ruhestand und der Einführung von unseren neuen Museumsleiterin Frau Dr. Nele van Wieringen an.

Es war uns eine große Freude, dass viele Vertreter unserer hiesigen Partner und Sponsoren anwesend waren und damit die Verbundenheit zum Keramikmuseum zum Ausdruck brachten.

Diese Einführung fand im Rahmen der Ausstellungseröffnung der Absolventinnen des Institutes für künstlerische Keramik und Glas statt.

An ein paar Höhepunkte im 2018 möchten wir erinnern.

Höhr Grenzhausen bittet zu Tisch.jpg

Einer davon war die Ausstellung "Höhr-Grenzhausen bittet zu Tisch!"

Fast alle Keramiker aus der Umgebung, sowie die Firmen RASTAL und ASA beteiligten sich mit individuell gestalteten Tischen und begeisterten damit das Publikum.

Die angehenden Floristinnen des 3. Lehrjahres der Julius-Wegeler Schule in Koblenz entwarfen für jeden Tisch passenden Blumenschmuck.

Auch die Museumspädagogik knüpfte an das Thema der Tischkultur an.

Viele verschiedene Workshops und diverse Angebote für Groß und Klein lockten zahlreiche Besucher in das Keramikmuseum.

Erwähnenswert ist auch der bundesweite Vorlesetag, der zum ersten Mal in unserem Hause stattfand. Bürgermeister Herr Thilo Becker las den Kindern der 5. Klasse der Ernst-Barlach Realschule Plus neben unserem Mini-Schlondes vor. Im Anschluss stellten die Schüler wiederverwendbare Coffee-to-go-Becher her.

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Ein großes Lob an unsere Museumspädagogen, die mit viel Fachwissen, Geduld und Freude immer wieder ein hochwertiges Programm gestalten!


Sonderausstellung - Norbert Prangenberg

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Die Ausstellung, die am 26.10.2018 im Beisein der Kinder Norbert Prangenbergs, der Nachlassverwalter, sowie einer Vertretung der Galerie Karsten Greve eröffnet wurde, ist ein großer Erfolg.

Viele Besucher kamen aus diesem Anlass zum ersten Mal in das Keramikmuseum. Auch die Presse berichtete sehr positiv über die Ausstellung.

Wir zitieren als Beispiel den Instagram Bericht der Galerie Karsten Greve:

"The museum opened an unmissable exhibition with focus on the material ceramic in Norbert Prangenberg’s oeuvre. In the 1980s, he began working on sculptures. Already outstanding due to their dimensions, the ceramic works recall the vessel as it has been used in the Mediterranean world since antiquity. Both the intense treatment of the surface and the varied use of colour give the pieces their characteristic appearance. His oeuvre is an outstanding example for the importance of ceramics in contemporary art.

The museum is located in the marvellous surrounding country of Westerwald. A wonderful combination of nature and art for a weekend trip!"

2019 wäre Norbert Prangenberg 70 Jahre alt geworden. Wir freuen uns sehr, dass der Kunstraum am Limes sein Jubiläumsjahr mit Zeichnungen des Künstlers startet.

2019 haben Sie also die Möglichkeit an zwei Orten im Westerwald das multimediale Werk Prangenbergs zu besichtigen.
Am 2. Februar 2019 findet eine Sonderführung durch beide Ausstellungen statt.
Infos dazu finden Sie rechtzeitig auf unserer Homepage und auf Facebook.
Ein Katalog zu beiden Ausstellungen ist in Vorbereitung.


Vorausblick 2019

Im kommenden Jahr dürfen Sie auf viele spannende Aktivitäten und interessante Ausstellungen gespannt sein, wie das hundertjährige Firmenjubiläum unseres Nachbarn RASTAL, den Mosaikkünstler Fritz Baumer und den 14. Westerwaldpreis.

Wir freuen uns auf Sie!

Im Namen aller Mitarbeiter

Ihre

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Japanische Teezeremonie im Keramikmuseum:

Sedat Mavili

Ein Adventstee der ganz besonderen Art

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Impressionen Ausstellungseröffnung "Norbert Prangenberg"

Grit Otto

Am 26. Oktober 2018 wurde um 17 Uhr die große Sonderausstellung “Norbert Prangenberg” im Keramikmuseum Westerwald eröffnet.

Zahlreiche Gäste erschienen und ließen sich unter anderem von Museumsleiterin Nele van Wieringen in die Einstellung mit ihren Objekten einführen. Landrat Achim Schwickert führte in gewohnt lockerer und unterhaltsamer Weise in die Veranstaltung ein.

Professor Markus Karstieß von der Hochschule Koblenz am Standort Höhr-Grenzhausen hielt die Laudatio auf den 2012 verstorbenen Künstler. Professor Karstieß war für drei Jahre Nachfolger von Norbert Prangenberg an der Akademie für Bildende Künste in München. Er unterhielt das Publikum mit Anekdoten über seine Treffen mit dem Künstler und brachte den Anwesenden den Menschen Norbert Prangen näher.

Besonders großartig war, dass zur Ausstellungseröffnung die Kinder des Künstlers erschienen sind. Ihnen und den vielen Unterstützern und Mitarbeitern dankte Nele van Wieringen herzlich.

Für die musikalische Begleitung sorgten Walter Born am Flügel und Marvin Frey mit der Jazz-Trompete. Die eigene Jazz-Komposition sorgte für tosenden Applaus.





Auszeichnung - Urkundenübergabe in Berlin - Aufnahme in Immaterielles Kulturerbe: Töpfertradition Westerwälder Steinzeug

Sedat Mavili

36 Formen des Immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet

Staatsministerin Monika Grütters, Kultusministerin Martina Münch und DUK-Viezpräsident Christoph Wulf überreichten Urkunden in Berlin

http://www.unesco.de/kultur/2017/36-formen-des-immateriellen-kulturerbes-ausgezeichnet.html

30. Mai 2017

Foto:  © DUK/Christoph Löffler-  Töpfertradition Westerwälder Steinzeug - Urkundenübergabe 29. Mai

Foto:  © DUK/Christoph Löffler- Töpfertradition Westerwälder Steinzeug - Urkundenübergabe 29. Mai

Dr. Pirko Kristin Zinnow, Staatssekretärin, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund © DUK/Christoph Löffler

Dr. Pirko Kristin Zinnow, Staatssekretärin, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund © DUK/Christoph Löffler

Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien © DUK/Christoph Löffler

Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien © DUK/Christoph Löffler

Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für die Kultusministerkonferenz © DUK/Christoph Löffler

Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für die Kultusministerkonferenz © DUK/Christoph Löffler

Prof. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission und Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe © DUK/Christoph Löffler

Prof. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission und Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe © DUK/Christoph Löffler

Gruppenfoto © DUK/Christoph Löffler

Gruppenfoto © DUK/Christoph Löffler


Aufnahme in Immaterielles Kulturerbe:  Töpfertradition Westerwälder Steinzeug in und um Höhr-Grenzhausen, Kannenbäckerland, sowie Breitscheid

Seitdem die Menschen das Wissen besitzen, wie aus weichem Ton hart gebrannte Figuren oder Gefäße gefertigt werden können, haben sie Zeugnisse ihrer Kulturen hinterlassen. Heute liefern keramische Fundstücke wichtige Erkenntnisse zur Sozial-, Kunst- und Kulturgeschichte der Menschheit.

Im Westerwald und dessen Randzonen wie Breitscheid widmen sich heute fast 40 Werkstätten und Studios sowie bildungspolitisch und wirtschaftlich interessante Kooperationen im Bildungs- und Forschungszentrum Keramik in Höhr-Grenzhausen der Keramiktradition. Sie bieten diverse Ausbildungsplätze und stellen so eine Vermittlung an folgenden Generationen sicher. Gefertigt werden Gebrauchsgegenstände sowie Kunstobjekte. Dabei wird zum einen auf traditionelle Weise vorgegangen, indem der Ton an der Töpferscheibe gedreht und geformt, dann glasiert und schließlich gebrannt wird. Zum anderen werden neue kreative Techniken und Materialmischungen ausprobiert und neue Anwendungsbereiche für Keramik identifiziert.

Das Töpfer- und Hafnerhandwerk entwickelte sich im Westerwald aufgrund des reichen Tonvorkommens in der Region. Das Westerwälder Steinzeug wurde hoch gebrannt, war physikalisch belastbar und aufgrund der rissfreien Salzglasur hygienisch einwandfrei. In Zeiten ohne Kühlschränke wurde Westerwälder Steinzeug deshalb gerne verwendet, um z.B. Lebensmittel einzulegen. Heute wird Keramik beispielsweise in der Glas- und Stahlproduktion sowie in der Raumfahrttechnik verwendet.

Der Westerwald hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Keramikzentren Europas entwickelt. Der jährlich stattfindende Europäische Keramikmarkt und internationale Ausstellungen sowie Wettbewerbe im Keramikmuseum fördern einen internationalen Austausch. Das Töpferhandwerk wird so stets neu entdeckt und interpretiert.

Kontakt

Töpfereimuseum Breitscheid
Dr. Uwe Peters (1.Vorsitzender)
Im Enger 1
35767 Breitscheid
E-Mail: uwe.peters@symbio.de
Internet: www.zeitsprünge.de 

Keramikmuseum Westerwald
Monika Gass (Museumsleitung)
Lindenstr. 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Internet: www.keramikmuseum.de 

 


Bundesfreiwilligendienst im KERAMIKMUSEUM WESTERWALD

Paul Dahms

Engagierte Menschen ab 16 Jahren können sich beim Keramikmuseum Westerwald für den Bundesfreiwilligendienst im Bereich Kultur bewerben. Lernort Museum: "Historie und Moderne unter einem Dach"

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