Westerwaldpreis 2004

Jetzt zu sehen in Villach, Österreich.
Eine Auswahl der Aussteller im Westerwaldpreis 2004.

Galerie Freihausgasse / Galerie der Stadt Villach
Freihausgasse
A-9500 Villach
Tel: +43(0)4242 / 205-3450
Fax: +43-(0)4242 / 205-3499
E-Mail: renate.obud@villach.at
Web: http://www.villach.at
Ansprechpartner/-in: Dr. Renate Obud

http://www.villach.at/inhalt/tourismus/6205.htm

Eva Zethraeus, Schweden

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND VERGABE DER PREISE ZUM 11. Westerwaldpreis 2004
TERMIN: 24. SEPTEMBER um 19 Uhr im Keramikmuseum Westerwald
KERAMIK EUROPAS 2004- Westerwaldpreis

Eva Zethraeus, Schweden
KOLLOQUIUM - Tendenzen: Keramik Europas - 2004

Am Freitag - 24. September 2004 um 19 Uhr findet im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen die feierliche Eröffnung der diesjährigen Ausstellung KERAMIK EUROPAS - Westerwaldpreis 2004 statt. Die Vergabe der Preise, der Preisgelder und der Urkunden an die ausgezeichneten Künstler durch Staatsminister Hans-Artur Bauckhage, Rheinland-Pfalz, Grußworte des Landrates des Westerwaldkreises Peter-Paul Weinert sowie des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, die traditionsgemäß den Preis für Salzglasiertes Steinzeug und Porzellan ausgelobt hatte, bestimmen den offiziellen Teil der Veranstaltung.
Zum Thema Keramik 2004 spricht Thomas Hirschler, Keramiker, Berlin, der im Jahr 2003 Preisträger der Ausstellung Förderpreis der Nassauischen Sparkasse Wiesbaden war, die, - wie immer thematisch ausgerichtet, - das Thema Rauminstallation, Keramik inne hatte.
Samstag - 25. September 2004 fand im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen ein Kolloquium statt,
das Entwicklungen und Tendenzen aktueller Keramik thematisierte.

Als Gäste kamen:
Kerstin Abraham, Keramikerin, Professorin an der Muthesius Hochschule für Kunst und Design, Kiel und
Michael Schöning, Technologe, ebenda

Elaine O. Henry, Keramikerin, Professorin und langjährige Präsidentin der NCCA, USA
Gerhard Hahn, Keramiker, Professor an der Fachhochschule Niederrhein, Krefeld
Günter Praschak, Keramiker, Professor an der künstlerischen Hochschule für Keramik und Design, Linz, A
Bernard Braumann, Sammler und Diplomat, Berlin
Marianne Heller, Galeristin, Heidelberg

Das Kolloquium Tendenzen: Keramik Europas 2004 war geplant als Forum zur Diskussion des aktuellen Standpunktes.
Vorträge, Dias, Gespräche und Statements wurden hinterfragt.
Informationen zum Ablauf:
info@keramikmuseum.de oder 02602 946010

P r o g r a m m

10 : 00 Begrüßung und Besichtigung der Ausstellung

10 : 30 Gerhard Hahn, Keramiker, Professor an der Fachhochschule Niederrhein, Krefeld
Technische Keramik in Kunst & Design
2 Projekte

11 : 00 Kerstin Abraham, Keramikerin, Professorin an der Muthesius Hochschule für Kunst und Design, Kiel und
Michael Schöning, Technologe, ebenda
was die Hand macht

11 : 30 Elaine O. Henry, Keramikerin, Professorin und langjährige Präsidentin der NCECA,
Tradition: Benefit or Burden - the Spirit of NCECA

12 : 00 Diskussion

gegen 13 Uhr Mittagspause, Cafeteria des Museums

14 : 00 Günter Praschak, Keramiker, Professor an der künstlerischen Hochschule für Keramik und Design, Linz
über die Toleranz, Reflexionen

14 : 30 Marianne Heller, Galeristin, Heidelberg,
Keramikgalerie - Was ist das? Eine Standortbestimmung

15 : 00 Bernard Braumann, Sammler und Diplomat, Berlin,
Sammeln, Inspiration oder Besessenheit?
Wie entwickelt sich ein Sammler und wie entwickelt sich seine Sammlung,
wenn es ein Konzept gibt?

15 : 30 Diskussion

Frank Louis, Preisträger, Plastische Keramik und Konzeptionelle Arbeiten

Die jungen Keramiker dominierten

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND VERGABE DER PREISE ZUM 11. Westerwaldpreis 2004

TERMIN: 24. SEPTEMBER um 19 Uhr im Keramikmuseum Westerwald
KERAMIK EUROPAS 2004- Westerwaldpreis

Am Freitag - 24. September 2004 um 19 Uhr findet im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen die feierliche Eröffnung der diesjährigen Ausstellung KERAMIK EUROPAS - Westerwaldpreis 2004 statt. Die Vergabe der Preise, der Preisgelder und der Urkunden an die ausgezeichneten Künstler durch Staatsminister Hans-Artur Bauckhage, Rheinland-Pfalz, Grußworte des Landrates des Westerwaldkreises Peter-Paul Weinert sowie des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, die traditionsgemäß den Preis für Salzglasiertes Steinzeug und Porzellan ausgelobt hatte, bestimmen den offiziellen Teil der Veranstaltung.
Zum Thema Keramik 2004 spricht Thomas Hirschler, Keramiker, Berlin, der im Jahr 2003 Preisträger der Ausstellung Förderpreis der Nassauischen Sparkasse Wiesbaden war, die, - wie immer thematisch ausgerichtet, - das Thema Rauminstallation, Keramik inne hatte.

Die im Jahr 2004 zum 11. Mal stattfindende Ausstellung WESTERWALDPREISES im Jahr 2004 sieht verstärkt einen Schwerpunkt im kulturellen und internationaleren Austausch in den Bereichen Handwerk, Design und Kunst. Die in der Ausstellung zu sehenden Exponate der von der Jury ausgewählten 144 europaweit arbeitenden Keramikern sind als repräsentativer Querschnitt aktuellen Schaffens 2004 anzusehen. Am Samstag - 25. September findet im Keramikmuseum ein Kolloquium statt, das Entwicklungen und Tendenzen aktueller Keramik zum Thema hat.
Die sechs Preisträger des 11. Westerwaldpreises erhalten an diesem Tag Ihre Auszeichnungen, die Belobigungen werden ausgesprochen. Kurt Bauckhage, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland Pfalz eröffnet die Ausstellung und überreicht die Auszeichnungen an die Künstler - Thomas Hirschler spricht zu aktuellen Tendenzen in der Keramik. Details hierzu finden sich in Kürze.

Gelegenheit zu Austausch, Diskussion und Fachgesprächen findet sich am Folgetag:
am 25.September 2004 findet im Museum ein Kolloquium statt mit geladenen Referenten:

Jury sah hohes künstlerisches Potential - Preisverleihung im September

Zwei Tage lang wurde im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen diskutiert und argumentiert, wurde künstlerischen Konzepten nachgespürt und Traditionelles kontra Innovativem in den unterschiedlichsten Präferenzen erwogen, doch dann standen die Preisträger des 11. Westerwaldpreises fest.

Die von der Jury benannten Preisträger 2004 sind für
- Gefäß und Dekor: Johanna Hitzler, (Halle) und Deirdre McLoughlin, (Irland)
- Plastische Arbeiten: Frank Louis (Solingen)
- Serielle Arbeiten: Ane-Katrine von Bülow (Dänemark)
- Salzglasierte Arbeiten: Monika Debus, (Höhr-Grenzhausen)
- Förderpreis (bis 35 Jahre): Doris Maria Winkler, Linz (Österreich)

Karin Michelsen, Salzglasiertes Steionzeug und Salzglasiertes Porzellan, Belobigung

Die im Jahr 2004 zum 11. Mal stattfindende Ausstellung des WESTERWALDPREISES im Jahr 2004 sieht verstärkt einen Schwerpunkt im kulturellen und internationaleren Austausch in den Bereichen Handwerk, Design und Kunst. Die in der Ausstellung zu sehenden Exponate der von der Jury ausgewählten 144 europaweit arbeitenden Keramikern sind als repräsentativer Querschnitt aktuellen Schaffens 2004 anzusehen. Am Samstag - 25. September findet im Keramikmuseum ein Kolloquium statt, das Entwicklungen und Tendenzen aktueller Keramik zum Thema hat.
Die sechs Preisträger des 11. Westerwaldpreises erhalten an diesem Tag Ihre Auszeichnungen, die Belobigungen werden ausgesprochen. Kurt Bauckhage, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland Pfalz eröffnet die Ausstellung und überreicht die Auszeichnungen an die Künstler - Thomas Hirschler spricht zu aktuellen Tendenzen in der Keramik. Details hierzu finden sich in Kürze.

Gelegenheit zu Austausch, Diskussion und Fachgesprächen findet sich am Folgetag:
am 25.September 2004 findet im Museum ein Kolloquium statt mit geladenen Referenten:
Jury sah hohes künstlerisches Potential - Preisverleihung im September

Zwei Tage lang wurde im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen diskutiert und argumentiert, wurde künstlerischen Konzepten nachgespürt und Traditionelles kontra Innovativem in den unterschiedlichsten Präferenzen erwogen, doch dann standen die Preisträger des 11. Westerwaldpreises fest.

Die von der Jury benannten Preisträger 2004 sind für
- Gefäß und Dekor: Johanna Hitzler, (Halle)
und Deirdre McLoughlin, (Irland)
- Plastische Arbeiten: Frank Louis (Solingen)
- Serielle Arbeiten: Ane-Katrine von Bülow (Dänemark)
- Salzglasierte Arbeiten: Monika Debus, (Höhr-Grenzhausen)
- Förderpreis (bis 35 Jahre): Doris Maria Winkler, Linz (Österreich)

Ane-Katrine von Bülow, Dänemark, Preisträgerin, Serielle Keramik

Monika Debus

Die Preise sind mit je 5000, der Förderpreis ist mit 4000 Euro dotiert.
Der Preis in der Kategorie "Gefäß" wurde geteilt.
Die elfte Auslobung des Westerwaldpreises im Jahr 2004 sah auch verstärkt einen Schwerpunkt im Dialog zum Thema Keramik in Handwerk, Design und Kunst, den es in der Region zu fördern und im kulturellen Austausch mit den Partnerländern zu pflegen gilt.
Keine leichte Arbeit für die Juroren bei den oft so völlig unterschiedlichen Arbeiten, die dekoratives, handwerkliches, bildhauerisches oder eher intellektuelles Schaffen in vier Sparten zeigen.
Eine äußerst hohe Qualität in allen Arbeiten und ein ebenso hohes Potential an künstlerischer Kreativität in den Objekten und den Projekten, belegt wieder einmal das auch 2004 bestehende ungebrochene Interesse der Künstler, der Keramiker, sich des Materials Ton in der Umsetzung ihrer Ideen, ihrer künstlerischen Vorstellungen, zu bedienen,
fasste Jurymitglied und Museumsleiterin Monika Gass das Ergebnis des Wettbewerbs zusammen.
Die Jungen, die nach 1955 geboren sind, dominierten klar die Einreichungen wie die Auswahl zur Ausstellung.

Die Juroren, aus allen vier Himmelsrichtungen kommend, sind selbst auch größtenteils international anerkannte und geschätzte Keramiker. Zwei der Juroren, Tony Franks als Präsident und Janet Mansfield als Vizepräsident der Académie International de la Céramique, AIC, mit Sitz in Genf, der das Keramikmuseum seit 2003 ebenfalls angehört, sind explizite Förderer gerade dieser "Jungen".
Günter Praschak, Tony Franks, Màrta Nagy und Renée Reichenbach sind als Lehrer und Dozenten wie als Künstler in direktem Kontakt mit den künstlerischen Potentialen unserer Zeit.
Interessant war es festzustellen, dass die meisten der Entscheidungen seitens der Juroren einstimmig fielen.

Martin Goerg, Deutschland, Belobigung 2004, Preis für Salzglasierte Keramik und Salzglasiertes Porzellan 1999

Belobigungen der Juroren wurden ausgesprochen für die Keramiker:
Bert Walter, Frankfurt, Gefäß
Karla Hünecke, Bremen, Gefäß
Barbara Kaas, Höhr-Grenzhausen, Plastische Arbeiten
Kaja Witt, Berlin, Plastische Arbeiten
Galina Georgieva, Koblenz, Plastische Arbeiten
Martin Goerg, Höhr-Grenzhausen, Salzglasierte Keramik
(Preisträger Westerwaldpreis 1999)
Karin Michelsen, Kopenhagen, Salzglasierte Keramik

 

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