Die Jury
WESTERWALDPREIS 2004 - KERAMIK EUROPAS
Seit Monaten bereits laufen die Vorbereitungen zum kommenden Westerwaldpreis 2004. Die 11. Ausrichtung dieses vom Westerwaldkreis ausgeschriebenen Wettbewerbes bietet Keramikern europaweit eine Chance, aktuelle Arbeiten in den Bereichen von Gefäß und Dekor, Serieller Fertigung, Salzglasierter Keramik und Porzellan sowie der Freien Keramischen Arbeiten einzureichen.
Bewerbungsunterlagen wurden per Brief, per Fax und per E-Mail versendet. Sehr gut genutzt wurde auch die komfortable Möglichkeit des Zugriffs auf die Bewerbungsunterlagen über die Internetseite des Museums. Unter www.keramikmuseum.de konnte jederzeit ein Download der erforderlichen Unterlagen abgefragt werden. Nachgefragt wurden für die Bewerbung um die Teilnahme neben den persönlichen Angaben 3 Fotos in standardisierter Abmessung für die Foto Jurierung der Arbeiten.
In internationaler Besetzung tagte die siebenköpfige Jury für 3 Tage im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen.
Juroren waren:
Janet Mansfield,
Keramikerin, National Art School, East Sydney, Autorin von 5 Fachbüchern im Bereich Keramik, Herausgeberin der renommierten Fachzeitschriften "Art and Perception" und "Ceramics Technical", Vize-President derAkademie International de la Ceramique, Genf,
Tony Franks,
Saint John's University, Leeds, Art School of Wolverhampton, Professur, Präsident der AIC,
Günther Praschak,
Kunstakademie Wien, Professur Kunstschule Linz, Leiter des Keramikdepartments der Kunstschule Linz,
Renée Reichenbach,
Ausbildung am Töpferhof Römhild, Studium an der Hochschule für industrielle Formgebung Burg Giebichenstein, Halle, Lehrauftrag,
Marta Nagy,
Diplom an der Ungarischen Hochschule für Kunst und Design, Dozent Prof. Imre Schrammel, Dozentin an der Pècs Universität. Promotion im Bereich Freie Kunst.Entwurfsarbeiten für Porzellanfabrik Herend,
Herr Weinert,
Landrat des Kreises Westerwald,
Herr Hemme,
Geschäftsführer der GmbH der Museen im Westerwald.
Monika Gass,
Diplom-Keramikerin, HfBK Kassel, Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaft, Universität Freiburg und Heidelberg, Leiterin des Keramikmuseums Westerwald.
Die Jury
Von insgesamt 588 fristgerecht und vollständig eingereichten Bewerbungen wurden in intensiven Beratungen 146 Teilnehmer ausgesucht, deren Arbeiten im Original bis Anfang März im Museum angeliefert werden. Die 2. Jury wird dann anhand der eingereichten Objekte über die Vergabe der Preise beraten. Erfreulich ist, dass von 165 der Einreichungen 45 der letztlich zugelassenen Kandidaten in den Bereich des ausgeschriebenen Förderpreises für junge Keramiker bis 35 Jahren, gültig für alle Sparten, gehören.
Der Anteil der Freien Arbeiten im Rahmen der Einreichungen war erstaunlich hoch: 332 Keramiker entschieden sich für die Teilnahme in dieser Kategorie, während für Gefäß 165, für Serie 50 und für Serielles Arbeiten 41 Votierungen vorlagen 338 der 588 Bewerber kommen aus Deutschland.
Insgesamt war bei dieser Ausschreibung festzustellen, dass die Qualität der Einreichungen außerordentlich hoch angesiedelt war. So war die Entscheidungsfindung für die Juroren nicht immer einfach. Mit dieser Auswahl wir jedoch sicher eine viel beachtete Ausstellung im Herbst 2004 eröffnet werden. Der Termin ist voraussichtlich Freitag, der 24. September. Am Tag nach Ausstellungseröffnung, am 25. September, findet ein Kolloquium statt. Das Ergebnis der Preisjury wird zu gegebenem Zeitpunkt bekannt gegeben.